Zeckenbefall von Haustieren

Welche Gefahren bringt ein Zeckenbefall mit sich?
Wie fast jedes Jahr werden unsere Haustiere, ebenso wie die Wildtiere, in jedem Frühjahr bis in den Herbst hinein, mehr oder weniger von Zecken geplagt. Mit ihrem Speichel können Zecken Erreger übertragen, die verschiedene Infektionskrankheiten auslösen können.
Zecken zählen zu den Spinnentieren. Sie suchen sich möglichst haarlose Stellen zum Saugen. Die Zecke ist vor dem Saugakt etwa stecknadelkopfgroß. Ihr Speichel enthält zum Einen Substanzen, die betäuben, so dass der Biss nicht gespürt wird und zum Anderen eine Substanz, die das Blut nicht gerinnen lässt. Ist die Zecke erbsengroß fällt sie wieder ab.
Die FSME-Viren, welche eine infektiöse Gehirnhauterkrankung auslösen können, befinden sich im Speichel der infizierten Zecken. Deshalb können sie schon direkt beim Biss übertragen werden. Eine noch so rechtzeitige Entfernung schützt deshalb nicht vor der Infektion. Auch die verschiedenen Präparate, die es zum Schutz vor Zecken und Flöhen auf dem Markt gibt, schützen nicht immer vor dem Biss von Zecken. Die Zecken werden zwar möglicherweise getötet und fallen dann ab, ein 100%iger Schutz vor einer FSME-Infektion sind sie aber nicht. Diese sogenannten „Spot On“-Präparate können von lokalen Hautreizungen über allergische Reaktionen, erhöhte Leberwerte, Atembeschwerden bis hin zu Vergiftungserscheinungen die verschiedensten Nebenwirkungen haben.
Von den Borreliose-Erregern weiß man, dass sie sich im Darm der infizierten Zecke befinden und vermutlich erst nach 24 Stunden übertragen werden. Unsachgemäßes Entfernen von Zecken kann aber dazu führen, dass die Zecke sich „erbricht“ und so Darminhalt der Zecke in die Stichstelle gerät. Deshalb ist es wichtig, sie mit einer Zeckenzange vorsichtig herauszudrehen und weder zu vereisen, noch Öl oder Klebstoff auf die Zecke zu geben.
Die Borreliose kann homöopathisch behandelt und geheilt werden. Sie verläuft ähnlich wie die Syphilis in verschiedenen Stadien und auch der Erreger gehört, wie der Syphiliserreger, zu den Spirochäten. Hier hat man einen miasmatisch wertvollen Ansatzpunkt für die homöopathische Therapie.