Heuschnupfen und miasmatische Homöopathie

Miasmatische Behandlung von Heuschnupfen
Es geht langsam wieder los – Schnupfen, Augenbrennen, Husten. Da fragt man sich, ob man schon wieder erkältet ist oder warum ein Infekt nicht aufhören will und stellt irgendwann fest: es ist Heuschnupfen.
Manche hatten die Beschwerden schon als Kind, bei anderen ging es mit der Pubertät los, bei wieder anderen nach einer Schwangerschaft oder gar nach dem Klimakterium. Miasmatisch gesehen steckt hinter dem Heuschnupfen meist eine Tuberkulinie. Auch bei den Personen, die den Heuschnupfen nicht von Kindesbeinen an haben, steckt meist die Tuberkulinie dahinter. Sie wird in diesen Fällen durch Hormonumstellungen, Impfungen oder andere Einflüsse (Unterdrückung von Hautausschlägen, Unterdrückung von akuten Krankheiten, Kummer…) aktiviert.
Heuschnupfen kann schulmedizinische mit Medikamenten, Tropfen und Sprays behandelt werden. Eine ursächliche und somit heilende schulmedizinische Therapie gibt es nicht. Das Problem ist, dass die schulmedizinische Therapie die Symptome unterdrückt. Dadurch kann es zu Erkrankungen in wichtigeren Organbereichen kommen: zu Asthma, Gelenkbeschwerden, Verdauungsstörungen, etc.
Homöopathische kann man den Heuschnupfen sowohl akut als auch tiefgreifend behandeln. Zur Behandlung der akuten Symptome bekommt der Patient ein Mittel, das passend zu seinen Beschwerden ausgesucht wird. Zudem muss er aber auch tief greifend, d.h. miasmatisch behandelt werden, indem man auf die (wahrscheinlich bestehende) Tuberkulinie einwirkt. Das ist dann wirkliche Heilung. Diese kann nur durch Mittel erreicht werden, die hinsichtlich der Vererbung als auch der Krankheitsentwicklung gewählt werden. Um diese wichtigen Informationen sammeln und auswerten zu können, ist eine Anamnese (ein intensives Gespräch) notwendig. Die miasmatische Therapie wird außerhalb der Allergiezeit begonnen, beim Heuschnupfen also dann im Herbst. Die Allergiezeit kann dann – wie schon erwähnt – mit homöopathischen Akutmitteln überbrückt werden.