Die Auswirkungen von Kastrationen auf Haustiere

Erkrankungen im Zusammenhang mit den Geschlechtsorganen
Kastrationen sind bei unseren Haustieren und auch bei den sogenannten Nutztieren an der Tagesordnung. Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen operativ entfernt, beim männlichen Tier die Hoden, beim weiblichen die Eierstöcke. Durch diesen Eingriff wird die Produktion von Geschlechtshormonen verhindert und damit das Sexualverhalten komplett unterbunden.
Im Gegensatz zur Kastration werden bei der Sterilisation die Keimdrüsen belassen und nur die Keimwege unterbunden, beim männlichen Tier die Samenleiter, beim weiblichen die Eileiter. Die Tiere werden auf diese Weise unfruchtbar. Die Produktion von Geschlechtshormonen und damit das Sexualverhalten bleibt in vollem Umfang erhalten.
In der Tiermedizin wird in der Regel die Kastration durchgeführt, da es bei diesem Eingriff ja gerade um das Ausschalten des Fortpflanzungsverhaltens geht.
Dies ist manchmal nötig. Unkastrierte Katzen, die Freigang haben würden sich natürlich ungewollt und unkontrolliert vermehren.
Häufig jedoch geschieht dieser Schritt aus Bequemlichkeit. Zum Beispiel um die Unannehmlichkeiten, die mit der zweimal im Jahr auftretende Hitze einer Hündin verbunden sind zu umgehen. Oft sind es auch akute Erkrankungen der Gechlechtsorgane oder hormonell bedingte Erkrankungen die den Ausschlag für die Entscheidung zu einer Kastration geben. Auch aus Furcht vor Hodentumoren und Mamatumoren wird ein Tier prophylaktisch kastriert.
Eine homöopathische Behandlung kann bei allen Erkrankungen, die im Zusammenhang mit den Geschlechtsorganen und Hormonen stehen, zur Heilung beitragen und die Kastration so unnötig machen. Eine miasmatische Anamnese ist auch hier unabdingbar.
Eine Kastration bewirkt in der Regel eine miasmatische Krise. Eine Kastration kann ein latent vorhandenes Miasma aktivieren, egal welches Miasma vorhanden ist. Aus der Humanmedizin ist mittlerweile das Poststerilisationssyndrom bekannt. Unter diesem Begriff werden alle Erkrankungen zusammengefasst, die im Zusammenhang mit einer Sterilisation bei Mann oder Frau auftreten und deren Ursache dieser Eingriff ist.
Bis es zu sichtbaren Problemen kommt können Jahre vergehen. Bei Tieren gibt es über das Poststerilisationssyndrom noch keinerlei Studien. Jedoch sind Haus- und Nutztiere miasmatisch ebenso vorbelastet wie wir Menschen. Je nachdem welches Miasma vorhanden ist, kann es durch eine Kastration aktiviert werden.
Am häufigsten finden wir bei den Haus- und Nutztieren Pseudopsora mit syphilitischem Stempel und deren charakteristischen Entwicklungsstörungen, Anfälligkeiten und Fehlbildungen, gefördert durch ( In.-) Zucht und züchterischen Ehrgeiz.
Durch die jährlichen Mehrfachimpfungen finden wir natürlich auch die Vakzinose.