Tier sticht Tier

Insektenstiche und Haustiere / von Tierheilpraktikerin Christine Stroop

In den warmen Sommermonaten werden nicht nur die Menschen von Insekten aller Art geplagt.
Trotz Fell und Gefieder geschützt haben auch die Tiere in Haus, Hof und Stall unter den Plagegeistern zu leiden.
Wie beim Menschen kommt es auch bei Tieren zu verschiedenen Reaktionen des Organismus. Zum einen reagiert der Körper auf das Stichgift des jeweiligen Insektes, in der Regel mit einer lokalen Entzündung, Schwellung und Rötung der Einstichstelle. Zum anderen kann es beim Mensch wie beim Tier zu einer allergischen Reaktion auf dieses Gift kommen. Die allergische Reaktion kann von einer schweren lokalen Reaktion über Atemnot, Übelkeit, Kreislaufbeteiligung, Angstsymptome bis hin zum Kollaps und anaphylaktischen Schock reichen.
Neben Zeckenbissen sind bei unseren Haustieren häufig Bienen- und Wespenstiche an der Tagesordnung. Besonders Hunde und Katzen stecken im Freien gerne ihre Nasen in alle möglichen Dinge und manchmal findet eine Biene oder Wespe, dass diese Vorwitzigkeit bestraft gehört. Insektenstiche können auch für Tiere schmerzhaft sein. Mit dem passenden Homöopathischen Mittel ist der Stich schnell vergessen und bald nicht mehr zu sehen.
Vorsicht ist geboten, wenn die Tiere versuchen eine Biene oder Wespe zu fangen und in den Rachenraum gestochen werden. Hier besteht die Gefahr des Erstickens und das Tier muss unverzüglich einem Tierarzt vorgestellt werden.
Aconitum und Acidum Carbolicum sind Notfallmittel bei Stichen im Mundraum. Vor allem Acidum Carbolicum kann ein zu heftiges Anschwellen der Atemwege aufhalten bis Sie Ihr Tier zu einem Arzt gebracht haben.
In einem solchen Fall kann das Mittel alle 5 - 10 Minuten wiederholt werden.
Wenn eine Allergie auf Insektenstiche bekannt ist sollte man für sein Tier einige Kügelchen Acidum Carbolicum im Hause haben und bei Spaziergängen bei sich tragen.
Die allergische Neigung lässt sich homöopathisch positiv beeinflussen, damit einem unbeschwerten Sommer nichts im Wege steht.