Unfruchtbarkeit und Miasmatik

Welche miasmatischen Ursachen gibt es für Unfruchtbarkeit? / von Dr. med. Sybille Freund
Frauen können unfruchtbar sein, Männer auch. Es gibt einige Faktoren, die dazu führen können, dass eine Partnerschaft kinderlos bleibt. Bei der Untersuchung durch den Frauenarzt oder Urologen stellt sich als Ursache heraus, dass die Eileiter verklebt sind, mit den Hormonen etwas nicht stimmt oder der Mann zu wenig oder unbewegliche Spermien hat. Es ist aber auch möglich, dass keine körperliche Ursache zu finden ist. Dann versucht man mittels künstlicher Befruchtung der Natur nachzuhelfen. Aber weshalb nistet sich das Ei nicht ein? Weshalb finden Ei und Spermien nicht zueinander? Aus miasmatischer Sicht haben die Vorgeschichte der Partner und die Genetik besondere Aufmerksamkeit verdient. Gibt es bei den Vorfahren Tuberkulose, Diabetes, Krebs, Schilddrüsenerkrankungen,....? Hatte einer der Partner früher fischigen Ausfluss, Genitalwarzen, Blasenentzündungen, Zysten, ....? Ist einer der Partner häufig geimpft? Hat einer der Partner auf eine Impfung enorm stark oder gar nicht reagiert? Die positive Beantwortung dieser Fragen zeigt dem Homöopathen, wo der „Knackpunkt“ ist. Häufig findet er in der Anamnese (der Aufnahme der Krankengeschichte, Familienkrankheiten und persönlichen Eigenheiten des Patienten) solche auslösenden Momente:

  • Erkrankungen der Vorfahren können dazu führen, dass die Körper der potentiellen Eltern nicht bereit sind, ein Kind zu zeugen, weil „die Gene zu sehr belastet sind.“ In der Folge sieht man immer wieder, dass künstlich gezeugte Kinder anfälliger sind oder spezielle Anfälligkeiten haben. Von der Schulmedizin leider bislang nicht beachtet, sehen Homöopathen immer wieder, dass Infektionskrankheiten der Vorfahren Spuren im Erbgut hinterlassen können. Die Kinder neigen zu Blähungen und wundem Po, erkranken schon im Säuglingsalter stark oder immer wieder, etc. oder die Eltern können gar nicht erst ein Kind zeugen.

  • Infektionskrankheiten können dazu führen, dass keine Schwangerschaft zustande kommt, weil sie zu chronischen Funktionssstörungen führen können. Diese Störungen sind nicht durch Blutentnahme oder andere Untersuchungen feststellbar. Sie machen sich durch Symptome des Patienten – in unserem Fall Unfruchtbarkeit u.a. – bemerkbar.


  • Auch Impfungen können zu solchen Funktionsstörungen führen. In der homöopathischen Praxis kann man immer wieder einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und bestimmten Beschwerden sehen.