Verletzungen - und was dahinter steckt

Verletzungen, mangelnde Wundheilung und ihre miasmatische Betrachtung
Sie werden sich jetzt sicher fragen: Was haben Verletzungen mit Miasmen, mit genetischen Belastungen zu tun? Sie sind doch Zufall oder Schicksal oder wie immer man es nennen mag. Ob Verletzungen auftreten ist sicherlich Zufall oder Schicksal, aber wie sie vom Körper verarbeitet werden und wie die Heilung verläuft, hat mit der miasmatischen Belastung des Organismus zu tun. Aber auch die Neigung, bestimmte Verletzungen zu bekommen (Verstauchungen, Bänderrisse oder Knochenbrüche) hängt mit den Miasmen zusammen. Zu den Verletzungen zählen ebenso Operationen und chirurgische Eingriffe, wie auchInsektenstiche oder Tierbisse.
Bei einem miasmatisch nicht stark belasteten Menschen sollten Verletzungen ohne Komplikationen abheilen; d.h. ohne Entzündungszeichen, Eiterung oder ungewöhnlicher Narbenbildung. Wenn Wunden wiederholt schlecht heilen oder man sich bei jedem kleineren Sturz einen Bänderriss oder Knochenbruch zuzieht, liegt eine Gewebeschwäche vor, die auf einer stärkeren miasmatischen Belastung begründet ist, welche es zu behandeln gilt. Zunächst würde man akut die nicht heilen wollende Wunde, den Bänderriss oder den Knochenbruch homöopathisch begleitend behandeln. Danach sollte aber unbedingt eine chronische Kur erfolgen, damit dieser Kreislauf unterbrochen wird.
Eigentlich kann fast jedes Miasma für eine verzögerte oder gestörte Wundheilung verantwortlich sein. Welches dahinter steckt, kann man an den individuellen Symptomen erkennen.
Folgende Störungen können u.a. auftreten:
• Erworbene und hereditäre Sykose: Unterleibsverwachsungen, z.B. nach Operationen oder Kaiserschnitt.
• Hereditäre Syphilis: Narbenwucherungen, gehäufte Knöchelverstauchungen
• Syphilitische Tuberkulinie: schlechte Reaktionen auf Insektenstiche, Narbenwucherungen, aufbrechende Narben, Knöchelverstauchungen, Schmerzüberempfindlichkeit
• Cancerinie: schlechte Reaktion auf Insektenstiche, Narbenwucherungen, Knochenschwund nach Frakturen (Knochenbrüchen) (= M. Sudeck), Krebs durch Sterilisation, schlecht heilende Wunden.
• Vakzinose: Narbenwucherungen.
All diese Störungen weisen auf das zugrunde liegende aktive Miasma hin und sind hinweisend auf die zu erfolgende chronische Kur.
Ein weiteres Problem, was auftreten kann, ist, dass durch eine starke Verletzung (ob unwillentlich oder willentlich) ein Miasma aus der Latenz (aus dem Ruhezustand) geweckt werden kann und es dadurch ebenfalls zu Komplikationen kommen kann.
Einen genaueren Einblick in die Bedeutung und die Wirkungsweise der Miasmen erhalten Sie auf unserer Internet-Seite www.dgmh.org, wo sie näher erläutert werden.