Wenn Tiere eine Reise tun

Über das Reisen mit Tieren / von Tierheilpraktikerin Christine Stroop
Es ist wieder Urlaubszeit und viele Haustiere gehen mit Ihren Menschen auf Reisen um die schönste Zeit des Jahres mit ihrer Familie zu verbringen. Erfahrungsgemäß werden in der Regel Hunde mit in den Urlaub genommen. Katzen, Vögel und Nager sind nicht sehr reisefreudig und zu Hause von Freunden und Nachbarn versorgt, oder in einer guten Tierpension besser aufgehoben.
Wie bei uns Menschen kann es auch bei unseren Tieren zur sogenannten „Reisekrankheit“ kommen.
Die Reisekrankheit kann in jedem Verkehrsmittel auftreten egal ob Auto, Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff. Urlaubsreisende mit Hunden sind fast immer mit dem Auto unterwegs. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man das Tier vorab durch regelmäßige kurze Fahrten an die Bewegungen des Fahrzeuges gewöhnen kann. Die Bewegungen des Fahrzeuges werden über den Gleichgewichtssinn im Innenohr wahrgenommen und stehen in Konflikt zu den Eindrücken anderer Sinnesorgane, z.b. denen, welche das Auge vermittelt. Dieser Konflikt löst die unangenehmen Symptome der Reisekrankheit aus.
Häufig ist zu erkennen, dass die Tiere stark speicheln, ein Zeichen von starker Übelkeit, in der Regel gefolgt von Erbrechen. Vielmals sind die Tiere auch matt und machen einen müden Eindruck, der noch einige Stunden nach Ende der Fahrt anhalten kann. Beim Mensch sind noch Schwindel und Kopfschmerz als Symptome der Reisekrankheit bekannt, diese Symptome lassen sich beim Hund nur vermuten.
Kommt es trotz ausreichender Gewöhnung an die Benutzung von Fahrzeugen immer wieder zu Übelkeit und Erbrechen ist eine homöopathische Behandlung, die den hereditären miasmatischen Hintergrund erfasst erfolgversprechend.
Auch im akuten Fall kann das passende homöopathische Mittel kurz vor Fahrtantritt gegeben dem Hund Linderung verschaffen und den Start in den Urlaub erleichtern.