Miasmatik

Homöopathie lernen: Die DGMH eröffnet eine Akademie

DGMH Akademie
Die steigende Beliebtheit der Homöopathie hat viele gute Seiten, aber sie bringt auch neue Herausforderungen: wachsende Anerkennung führt dazu, dass mehr und mehr Ärzte und Heilpraktiker glauben, mit Homöopathie ein nettes Zubrot verdienen zu können - und dafür mit einem 14-Tage-Crashkurs oder anderen "Instant-Ausbildungen" gut vorbereitet zu sein.
Das ist ein Trugschluss: Homöopathie ist eine komplexe Wissenschaft und erfordert eine gründliche, intensive und praxisnahe Ausbildung.
Nach mehr als drei Jahren anspruchsvoller Seminare geht die DGMH daher einen Schritt weiter: im April eröffnen wir die DGMH-Akademie für Miasmatik in der Homöopathie. In einem dreijährigen Studium vermitteln wir an der Akademie ein solides, umfassendes und praxisgerechtes Grundwissen in klassischer Homöopathie unter besonderer Berücksichtigung der Miasmen.
Wir setzen auf Qualität!
Lesen Sie mehr...

Artikel von Gabriele Mayer zu Epigenetik

Unsere Kollegin HP Gabriele Mayer hat sich mit den Phänomenen der Epigenetik näher befasst. Gabriele Mayer hat ihre Ausbildung an der Clemens-von-Boenninghausen-Akademie absolviert. Die Miasmatik als wichtiges Hilfsmittel für die homöopathische Therapie ist täglicher Bestandteil ihrer Arbeit. Da die Epigenetik Erklärungen für die Dynamik der Miasmen liefert, war es ihr ein Anliegen, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Aus dieser Arbeit ist der sehr interessante und mit vielen Quellen belegte Artikel "Das Miasmenkonzept Hahnemanns im Lichte aktueller epigenetischer Forschung" (erschienen in der Zeitschrift für Klassische Homöopathie ZKH 2009, 53 (3): 136-142) entstanden.
Unter folgendem Link können Sie den Artikel herunterladen:

Herunterladen als PDF [167 KB]

Der aktuelle Gesundheits-Hinweis: Pfeiffer'sches Drüsenfieber

Derzeit erkranken sehr viele Patienten an Pfeiffer´schem Drüsenfieber, auch Mononukleose genannt. Die Krankheit betrifft gewöhnlich Teenager, kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je älter der Patient ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung einen längeren Verlauf hat. Es kann auch mal ein halbes Jahr dauern, bis sich eine Besserung einstellt. Die Patienten leiden meist unter großer Abgeschlagenheit und Übelkeit. Gewöhnlich gehören auch eine Mandelentzündung und stark geschwollene Lymphknoten dazu. Diese Symptome können allerdings fehlen, wodurch die Erkrankung häufig übersehen wird. Im schlimmsten Fall können Leber, Milz und weitere Organe betroffen sein, meist steht jedoch die Abgeschlagenheit im Vordergrund.
Schulmedizinisch ist eine Therapie nicht möglich. Aus miasmatischer Sicht ist das Auftreten eines Pfeiffer´schen Drüsenfiebers sehr interessant, weil bei diesen Patienten fast immer eine Krebserkrankung bei Eltern oder Großeltern zu finden ist. D.h., der Patient mit Pfeiffer´schem Drüsenfieber hat eine Erbbelastung, die unter Umständen zu schweren Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma, Asthma o.ä. führen kann. Hier wäre eine tief greifende homöopathische Therapie sicher anzuraten.